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SELFPORTRAIT : the girl in the mirror, who have i become?

SELFPORTRAIT über Bewegung und Entwicklung über meinen Weg, über die Reise bis hier hin und über das, was noch kommen wird. Warum ein Selbstporträt nicht gleich ein Selfie ist und warum es für mich mehr ein Spiegelbild meiner Entwicklung darstellt als das Abbild eines narzisstischen Daseins.

Wer meinen Weg aufmerksam oder auch weniger aufmerksam in den letzten Jahren verfolgt hat, der konnte eine Entwicklung wahrnehmen, die heute fester Bestandteil meines Sein ist, die Bewegung und Veränderung als solches anzunehmen und immer dann zu fokussieren, wenn der Wunsch sich zu entwickeln in den Hintergrund rückt.

Unser Leben bedeutet Veränderung zulassen und loslassen

Dajana, warum machst du das mit Autos und Yoga? Dann noch Vegan und du trinkst Alkohol? Ach und wie passt das alles zu Mindful Business?

Es ist wohl die Kehrseite des Bloggerdaseins, sich für sein eigenes Denken und Tun angreifbar machen lassen zu müssen. Menschen begegnen einem viel öfter mit Kritik, mit Zweifeln oder mit Neid, wenn sie dich nur auf “Bilder von dir” reduzieren, man wird bewertet und versucht, in eine Schublade gesteckt zu werden. “Dajana, warum machst du das mit Autos und Yoga? Dann noch vegan und du trinkst Alkohol? Ach und wie passt das alles zu mindful Business?” Tja, könnte man Menschen doch einfach so in eine Schublade stecken, um sie zu verstehen. Überraschung, wir sind alle so viel mehr, so viel facettenreicher und so unterschiedlich. Interessen und Werte entwickeln sich mit jedem Schritt, den wir Tag für Tag tätigen und so ist es auch bei mir.

Loslassen von dem was war

Ich habe 2008 begonnen in der Automobilbranche zu arbeiten, ich habe wenige Jahre später in meine Selbstständigkeit gestartet und irgendwann die Liebe zum Geschichtenerzählen entdeckt. Ich habe gelernt zu fotografieren, zu schreiben und meine Geschichten auszudrücken. Und erst viel später habe ich begonnen auf mich und meine Bedürfnisse zu hören, ich habe erkannt, wie weit ich von meinem Weg abgewichen bin und wie wichtig es ist, für mich und meine Bedürfnisse einzustehen.

Bescheidenheit ist eine Tugend, eingesetzt am falschen Fleck ist sie aber ein Fluch.

Ich hatte mich vor einigen Jahren verloren, verloren in dem, was ich glaubte, für andere sein zu müssen. Verloren in all den Ansprüchen, die andere an mich stellten. Ich hatte mich nicht getraut, über mich und meine Bedürfnisse zu sprechen.  Und da war er, der Umbruch, der Neustart – unausweichlich. Ich hatte Glück, ob bewusst oder unbewusst wurde der Resetknopf gedrückt, ich durfte von Neuem beginnen, um ein Leben aufzubauen, das meinen Bedürfnissen und Werten folgt. Ich durfte ich sein. Jeder Job, jeder Text und jedes Bild zeigte mich und diente nicht länger dem kurzfristigen Erhaschen von Anerkennung.

Zulassen was kommt

Stark zu werden hat für mich bedeutet, mental stark zu sein. Es hat bedeutet mein Verhalten zu verändern, meinen Konsum und jeden Schritt, den ich getätigt habe und tätige zu überdenken. Vor allem aber hat es bedeutet aufzuhören zu verurteilen oder zu vergleichen. Ich denke nicht an die 10%, die zu einem “perfekten” Lebensstil fehlen, ich denke viel mehr an die 10%, die es braucht, um aus seiner Komfortzone zu schreiten und Veränderung in sein Leben zu bringen.

Ich bin mir näher denn je und ich fühle mich sicher auf meinem Weg, das ist die Message, die ich über Social Media kommuniziere oder hier auf dem Blog. Darüber spreche ich in Vorträgen und während Workshops und das ist auch der Inhalt des Podcasts “blogwithsoul”. Jeder kann so viel mehr sein, wenn er nur mit Mut sein Spiegelbild betrachtet, sich traut an den richtigen Stellen “ja” und “nein” zu sagen und für sich und seine Werte einsteht, um unser aller Leben lebenswerter zu machen.

written with love d.

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